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Oberinspektor Marek aus Zentralmeidling: Beppo Beyerl stellte „Typisch Wien“ vor

Bei der Vorbesprechung zur Buchpräsentation meinte Beppo Beyerl, dass er auf keinen Fall Ernst Hinterbergers „Mundl“ in sein Buch hätte aufnehmen wollen. Der sei ja eh hinlänglich bekannt als „typischer Wiener“.  Das ist durchaus nachvollziehbar. Denn Beppo Beyerl wandelt nur ungern auf den ausgetretenen Pfaden des allzu schönen Wiens. So auch in seinem neuen Buch „Typisch Wien“, das im Löcker Verlag erschien. So ist es die von Fritz Eckhardt so lebendig und raum- und abendfüllend verkörperte Figur des „Oberinspektor Marek“, die eine ganz besondere Widmung erfährt.

Typisch Wien – Typisch Beyerl

Das Buch ist nach einem bewährten Prinzip aufgebaut. Die Kapiteln folgen einer alphabetischen Reihenfolge und beginnt bei „A wie Achterl.“ Als letztes Kapitel präsentiert Beyerl das mittlerweile fast schon sprichwörtliche „Zentralmeidling“. Das Alphabet finden wir in „Typisch Wien“ jedoch nicht in der bekannten Schulversion, sondern an dem, dem Wiener Dialekt ähnlichen, slawischen Alphabet. So gibt es gleich drei „S-Laute“: Nämlich das „S“, dann das „St“ und schließlich das „SCH“.

Der SK Rapid darf nicht fehlen

Da darf der gute alte „Schani“ in all seinen Facetten („Ich bin doch nicht dein Schani“ bis zum Walter „Schani“ Skocik.) nicht fehlen. Beppo Beyerl kann einfach nicht aus seiner Haut. Er ist dem Tschechischen ebenso verpflichtet, wie dem SK Rapid – was ja durchaus kein Widerspruch ist. Gerade diese Kombination ist ja auch „typisch Wien“ ist. Die Austrianer mögen es mir verzeihen, dass ich den SK Rapid als „typisch Wien“ bezeichne. Aber bei diesem Thema; da kann ich auch nicht aus meiner Haut.


Beppo Beyerls Buch ist im Löcker Verlag  erschienen, umfasst 200 Seiten und kostet 19,80 Euro

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