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Wohnzimmerkonzert mit Queeny

Obwohl Wohnzimmerkonzerte mittlerweile doch ein fester Bestandteil des Programms im read!!ing room sind, stellen sie doch etwas ganz Besonderes dar. Das liegt zum einen an dem leicht veränderten Setting, den Vorbereitungen und der bangen Frage, ob alles gut ablaufen wird, wenn Musiker*innen mit Ihren Gitarrenkoffern, Notenständern und Zimmerverstärkern aufspielen.

Auf der anderen Seite herrscht stets diese freudige Anspannung vor den Konzerten; dieses besondere Kribbeln. Entgegen der klassischen Lesungen, die wir natürlich nicht abwerten wollen, sind die Wohnzimmerkonzerte dann doch eine andere Hausnummer, besonders dann, wenn eine Singer-Songwriterin wie „Queeny„, die das eigene geschriebene Wort in wunderschöne Songs kleidet, auftritt.

Wohnzimmerkonzert queeny read!!ing room

Queeny

Queeny (alias Regina Schönleitner) macht seit ihrem 15. Lebensjahr Musik. Sie studierte an der MdW Wien und verdient ihren Lebensunterhalt als AHS-Lehrerin.

Sie schreibt Songs für Klavier und Gitarre – und noch mehr für ihre Stimme, die sie – und dies bewies Queeny eindrucksvoll während des Wohnzimmerkonzerts – als ihr zentrales Element sieht.
Meist singt/sang sie auf Englisch. Für das Publikum im read!!ing room holte Queeny einige ihrer „Babys“ aus der Schublade hervor. Als Singer-Songwriterin orientiert sie sich an Tori Amos, Ani DiFranco und Chris Cornell. Den Soul in Ihrer Stimme setzt Sie geschickt ein und ihre Stimme verleiht dem Gesungenen einen ganz eigenen Glanz. Programmatisch kann da ihr Song „Shine“ („We are enlivened, heavenly designed – made of stardust not to glimmer, but to shine…”) verstanden werden.

Hauptsächlich Eigenkompositionen

Insgesamt spielte Queeny – ausgerüstet mit Gitarre, Fußstampfen und Ententröte – zwei mal 25 Minuten – in der Hauptsache Eigenkompositionen – mal Pop, mal Rock, mal Ballade.

Interessant war auch ihr Zugabenset.  Hier setzte sie zunächst auf Cover. „Despacito“ traf auf „Zombie“  und mündete in der eigenen Komposition „Dickpic“ – Schwanzfoto – das nicht nur die feministische Seite von Queeny zeigte, sondern auch alle anwesenden Männer mitsingen (man könnte fast sagen mitgrölen) ließ.

Und hier ein kleiner Vorgeschmack auf die zukünftigen Queeny-Konzerte.

 

 

Veröffentlicht in Veranstaltungen Wohnzimmerkonzerte

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