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Lange Nacht der Philosophie: Sprachspiele

Bereits zum zweiten Mal war der „read!!ing room“ zu Gast bei der „Langen Nacht der Philosophie“, die von der „Gesellschaft für angewandte Philosophie“ veranstaltet wird. Auch diesmal übernahmen Simone Stefanie Klein und Karl Neubauer die ehrenwerte Aufgabe und präsentierten ein philosophisches Kabarett in mehreren Kapiteln. Dabei ging es weniger um das Sprachspiel im Sinne von Ludwig Wittgenstein (auch wenn dieser nicht fehlen durfte), sondern um Sprachspiele im Allgemeinen. Bisweilen wurde der Sprach- und Literaturwissenschaft auf den Zahn der Zeit gefühlt und die Interpretationen eines Gedichtes wie „Fisches Nachtgesang“ über den Umweg der Konkreten Poesie und der Mengenlehre kräftig gegen den allgemeinen Strich gebürstet. Herr Morgenstern hätte seine Freude daran gehabt. Es sollte nicht das einzige Gedicht aus der Feder von Christian Morgenstern sein, das an diesem Abend vorgetragen wurde.

Tatsächlich arbeiteten Klein und Neubauer heraus, wie vortrefflich sich mit Sprache insgesamt spielen lässt. Ihre Ausführungen zu Präfixen und Suffixen waren amüsant. Und auch Seitenhiebe auf die EU und die Wiener Stadtregierung wurden ausgeteilt.

Die „Sprachspiele“ – ich würde fast sagen „Sprachspielereien“ – waren unterhaltsam und zeigten, dass man die Verwirrungen der Sprache bisweilen auch sehr „unakademisch“ vermitteln kann.

Link: Gesellschaft für angewandte Philsophie

 

Veröffentlicht in Edition read!!ing room

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