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Der Elefant, der Hase, der Fuchs und das Duell der Giganten

Es ist vollbracht! Es war prachtvoll! Der erste Veranstaltungsabend in unserer kleinen Mikrokosmos-Festival-Reihe wurde erfolgreich bestritten. Hauptverantwortlich dafür waren Angela Franz, Robert Eder sowie Nici Kovanda und Andreas Thaller.

Es wurde tierisch…

Angela Franz startete mit einem auf den ersten Blick für Kinder geschriebenen Dramolett mit dem schönen Titel „Der Elefant im Garten“. Der Titel fasst den Inhalt bestens zusammen. Abgesehen von einem teetrinkenden Elefanten, brachte die Autorin einen kleinen Konflikt der Generationen in Sachen Erziehung herrlich auf den Punkt.

Robert Eder folgte mit seinen „Hase und Fuchs“-Geschichten. Er illustrierte stimmgewaltig  in sehr pointierten Dialogen, warum die Redewendung „wo Hase und Fuchs sich gute Nacht sagen“ ihre Berechtigung hat. Für einige Besucher*innen war es ein Leichtes „Hase“ oder „Fuchs“ durch den Namen eines Freundes oder einer engen Bekannten zu ersetzen und somit die dargebotenen „Fabeln“ auf den persönlichen Alltag umzulegen. Manche Besucher*innen waren eher der Fuchs, andere eher der Hase.

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Kovanda, Thaller, Franz, Eder (v.l.n.r.)

Von den Tieren in die Fernsehwelt

Nach einem kurzen Umbau „präsentierten“ Nici Kovanda und Andreas Thaller „Das Duell der Giganten“. Präsentieren wurde dabei wörtlich genommen, da die Autor*innen in die Rollen von Fernsehmoderator*innen einer sogenannten Reality-Game-Show schlüpften. Wer bis zu diesem Zeitpunkt glaubte, dass die Untiefen des Privatfernsehens und der Koch-Duell-Game-Shows mit C-Prominenz und Dauerwerbeunterbrechungen nicht parodiert werden können, wurde von Kovanda und Thaller eines Besseren belehrt. Die Jingles stammten aus einem Kinderspielzeug, die Werbung wurde auf ausgedruckten Zetteln in „die Kamera“ gehalten. Das Ganze funktionierte nach dem Schema „Worst-of-the-Worst“. Je tiefer die Werbeeinschaltungen wurden, desto mehr Lacher generierten die beiden Lesenden.

Ein toller Start

Der Start von Mikrokosmos war mehr als gelungen. Die Autor*innen zeigten sich einfallsreich, witzig und kreativ. Mehr kann man sich für ein neues Festival wirklich nicht wünschen.

 

Veröffentlicht in Allgemein

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