
In der Nacht vom 9. auf den 10. November 1938 fanden die Novemberpogrome im gesamten Dritten Reich statt. Sie stellen einen Paradigmenwechsel in der Verfolgung von Jüdinnen und Juden dar. Auch Margareten hatte eine kleine jüdische Community und war Ziel des „Volkszorns“.
Das sichtbare Zeichen der jüdischen Gemeinschaft in Margareten, die Synagoge in der Siebenbrunnengasse, wurde vor genau 87 Jahren komplett zerstört.
Während unseres Spaziergangs erinnern wir nicht nur an die umittelbaren Pogromnächte, sondern berichten über die Adolf-Hitler-Eiche in Margareten, Ariernachweise am Bezirksgericht Margareten, Arisierungen von Geschäften, Fabriken und Gemeindebauten. Zum Schluss erinnern wir an die ebenso wenig rühmliche Geschichte des Polizeikomissariats Wehrgasse.
Eine Anmeldung ist absolut erforderlich.
Mindestteilnehmer*innenanzahl: 5 Personen. Wir treffen uns bei der Floriani Kirche (Station: Laurenzgasse, Wiedner Hauptstraße 97) . Start um 11.00 Uhr. Der Verein freut sich um einen UKB von 5 Euro.
